Mittwoch, 26. Mai 2010

Emotionen! von Wolfgang Rost




Wenn Sie dieses Buch noch irgendwo finden: Sofort kaufen!

Das Buch von Wolfgang Rost ist ein wahres Feuerwerk an Edutainment-Beispielen. Auf der einen Seite ist es ein Lehrbuch, das sich spannend ließt und auf der anderen Seite ist es ein Nachschlagewerk rund um das Thema Emotionen. Aktuell dreht sich sehr viele Veränderungen um das Thema "Sparen" und "den Gürtel enger schnallen". Aber wie bringt man das seiner Zielgruppe motivierend bei? Ich selbst habe dafür auf Seite 339 viele Anregungen gefunden, um die Ängste die dabei aufkommen positiv zu visualisieren.

Herzliche Grüsse

F. E. W. Stockmann

Dienstag, 11. Mai 2010

Die Freiheit der Krokodile




Gestern war ich wieder bei einer Powerpoint-Schlacht. Ein hochkompetenter Redner langweilte mich und viele andere Zuhörer zu Tode. 60 Minuten Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Angstbewältigung und Krisenintervention beim Mobbing. Eigentlich ein sehr aktuelles und hochspannendes Thema. Der Redner hatte auch keine Fehler gemacht. Inhaltlich ist alles perfekt gewesen. Einziges Manko: Zu viele Informationen in zu kurzer Zeit. Die Folge davon war, das schon nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeit der Zuhörer spürbar nachließ und sich Unruhe im Saal ausbreitete.

Als ich den Redner später am Abend beim Essen auf seine Präsentation angesprochen hatte, nickte er verständnisvoll und meinte: "Das höre ich öfters, aber als Professor von der Universität XY kann ich das Thema "Mobbing und Angst" nicht unterhaltsam präsentieren, sonst nehmen die Leute mich nicht ernst". Selten war ich so sprachlos wie nach diesem Kommentar.

Ein Beispiel wie es besser geht, finden Sie im Buch: "Die Freiheit der Krokodile" von Friedrich von Borries. Diese Geschichte bleibt noch lange in Erinnerung und regt zur Diskussion an. Und darum geht es doch.

Ihr

Frank Eric Stockmann

Dienstag, 4. Mai 2010

Edutainment & Flirten von Frank Eric Stockmann





Edutainment & Flirten von Frank Eric Stockmann / Illustration von Jürgen Speh

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden ein Seminar zum Thema "Flirten" halten wollen. Dann würden Sie sich bestimmt überlegen, wie Sie die Teilnehmer Ihres Seminars motivieren können, die Inhalte aus dem Seminar in der Praxis anzuwenden. Wenn Sie dann kurz über die Inhalten nachdenken, könnten Sie vielleicht zu dem Schluss kommen, das ein Großteil der "Erkenntnisse über das Flirten" sowohl Ihnen als auch den Teilnehmer bekannt ist. Diese so genannten Binsenweisheiten, werden deshalb bei Ihren Teilnehmern keine Emotionen auslösen. Außer vielleicht Ärger, weil Sie als Trainer die Erwartungshaltung der Teilnehmer nach etwas Neuem noch nicht befriedigt haben. Anschauliche Beispiele im Seminar sind natürlich immer beliebt. Was jedoch richtig gut ankommt, ist wenn Sie keine Buchstabenwüsten auf einem Flipchart oder in Powerpoint präsentieren, sondern nur Bilder oder Illustrationen. Und wenn schon unbedingt Buchstaben dabei sein müssen, dann bitte insgesamt nicht mehr als maximal 6 Wörter. Dafür um so mehr Illustrationen oder Bilder, die selbstverständlich nicht aus dem Netz "geklaut" sind, sondern von Ihnen selbst entwickelt worden sind; oder Sie haben Sie "produzieren" lassen. Ist zwar die teurere Variante, aber geht natürlich auch.

Edutainment - also Lerninhalte mit positiven Emotionen vermitteln - funktioniert mit vielen Medien. Am Beispiel mit dem "Flirt-Seminar" lässt sich das gut verdeutlichen. Mit der Illustration haben wir den Themen-Komplex "Unterschied zwischen Theorie und Praxis" sowie "Flirten kann man nicht aus Büchern lernen" versucht zu visualisieren.

Es gibt wohl kaum einen Seminarteilnehmer, der dieser Erkenntnis nicht zustimmen würde und vielleicht auch über die Illustration lachen würde. Und damit ist schon ein ganz wichtiger Ziel im Seminar erreicht: Durch die positiven Emotionen werden Ängste abgebaut und die Teilnehmer sind eher bereit, "mit-zu-diskutieren". Wie sind Ihre Erfahrungen hierzu? Haben Sie auch Beispiele, in denen emotionale Trainingsmedien geholfen haben, Seminarteilnehmer zu "emotionalisieren"

Herzliche Grüsse Ihr

Frank Eric Stockmann

Freitag, 30. April 2010

Die große Verführung (Lesetipp von Frank Eric Stockmann)




Die große Verführung - Autor Robert Levine

Der Präsident der "American Psychological Association" Philip Zimbardo hat über dieses Buch folgenden Satz geschrieben: "Ein wunderbares Buch - es wird unsere Denk- und Verhaltensweise in vielen Lebensbereichen verändern." Yes, dem kann ich nur zustimmen. Aber nur, wenn das Buch auch gelesen wird. Deshalb mache ich kostenlos Werbung für dieses Buch. Deshalb mache ich kostenlos Werbung dafür, das wieder mehr gelesen wird. Es lohnt sich. Täglich werden wir Opfer von Manipulationen, laufend versucht irgendjemand, uns zu etwas zu bringen, was wir eigentlich gar nicht wollen. Robert Levine erklärt ebenso amüsant wie fundiert, wie die "große Verführung" funktioniert. Und das absolut geniale daran: Sie können die Inhalte ganz leicht übertragen, wenn Sie Mitarbeiter oder Seminarteilnehmer verführen möchten. Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen Frank Eric Stockmann

Dienstag, 20. April 2010

Emotionale Führung



Lesetip Emotionomics (Buch von Dan Hill / Illustration von Jürgen "Geier" Speh)

Ich steige heute gleich mal in das Kapitel 9 "Führungskräfte" ein. Wir haben gleich mal versucht, die Grafik in dem Buch auf Seite 407 zu visualisieren. Hauptgrund für emotionalen Widerstand von Mitarbeitern in Unternehmen ist: Frustration. Wenn Sie also vorher Ihre Mitarbeiter frustriert haben, werden Sie sie garantiert nicht mehr zum aktiven "Mitmachen" bewegen können. Und schon gar nicht unter Zwang. Sowohl als Führungskraft wie auch als Trainer - in diesem Kapitel erhalten Sie leicht verständliche Informationen und Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiterführung "emotionalisieren" können. Wichtiges Kapitel, denn Erfolg hat, wer Gefühlen wecken kann. Herzliche Grüsse Ihr Frank Eric Stockmann

Dienstag, 13. April 2010

Emotionomics - (Literaturtipp Nr. 2 für Führungskräfte und Trainer)



Emotionomics - (Literaturtipp Nr. 2 für Führungskräfte und Trainer)

Hallo Liebe Leser.

Heute jetzt der zweite Teil des Literaturtipp´s "Emotionomics" von Dan Hill

Im ersten Kapitel des Buches geht es um das Thema: "Warum Emotionen eine Rolle spielen". Eigentlich müsste man ja meinen, zu diesem Kapitel sei bereits alles geschrieben und jede Führungskraft weiß, wie man Emotionen wecken kann und somit Mitarbeiter und Kunden motivieren kann. Wie man jedoch der aktuellen "Change Management Studie 2010" von Capgemini Consulting entnehmen kann, ist dies nicht so. Wie man in dieser Studie auf Seite 21 nachlesen kann, basieren erfolgreiche Veränderungsprozesse auf dem vielbeschworenen "Mitnehmen der Menschen" (Mobilisierung und Commitment) sicher stellen.
Und das geht nur, man gelernt hat, emotional zu kommunizieren. Und dazu muss man wissen, wie das Gehirn funktioniert. Und genau das beschreibt Dan Hill im ersten Kapitel "Das neue mentale Modell". Meiner Meinung nach ist dieses Kapitel wirklich einfach geschrieben, so das man als Führungskraft ohne ein Fremdwörterbuch gut auskommt. Es werden auch viele Anregungen gegeben, wo man welche Informationen vertiefen kann. Da der Autor aus den USA kommt, fehlen leider die Literaturtipps aus dem deutschsprachigen Raum. Aber hier helfe ich gerne weiter und empfehle bei Bedarf das passende Buch auf Deutsch. Aber, das Buch Emotionomics ist auch gut ohne das Studium der Quellenverweise lesbar. Wie sagt Dan Hill doch so treffend: "Erfolg hat, wer Gefühle wecken kann". In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen und anschließendem Umsetzen des Buches. Ihr Frank Eric Stockmann

Dienstag, 6. April 2010

Emotionomics (Literaturtip für Führungskräfte und Trainer)




Emotionomics - Erfolg hat, wer Gefühle weckt.

Wow, dieses Buch habe ich über Ostern regelrecht verschlungen. Und das lag nicht daran, das es nichts anderes zu Essen gegeben hat oder ich nichts anderes zu tun hatte, weil das Wetter schlecht gewesen ist. Das Buch ist einfach der Hammer. Leicht zu lesen und ohne viele Fachbegriffe erklärt der Autor Dan Hill, wie Firmen Ihre Kunden emotionaler ansprechen können. Es gibt ein spezielles Kapitel, das sich am Schluss nur mit Mitarbeiterführung beschäftigt. Über Seminare wird nicht explizit gesprochen, aber das Wissen aus dem Buch lässt sich spielend leicht auch auf Workshops und Trainings umsetzen. Und natürlich auch auf Meetings. Ich finde das Buch so spannend, das ich in den nächsten Posts das Buch Kapitel für Kapitel besprechen werde. Führungskräfte, die Emotionnomics lesen und umsetzen, haben einen ganz klaren Vorteil. Ihr Frank Eric Stockmann