Freitag, 30. April 2010

Die große Verführung (Lesetipp von Frank Eric Stockmann)




Die große Verführung - Autor Robert Levine

Der Präsident der "American Psychological Association" Philip Zimbardo hat über dieses Buch folgenden Satz geschrieben: "Ein wunderbares Buch - es wird unsere Denk- und Verhaltensweise in vielen Lebensbereichen verändern." Yes, dem kann ich nur zustimmen. Aber nur, wenn das Buch auch gelesen wird. Deshalb mache ich kostenlos Werbung für dieses Buch. Deshalb mache ich kostenlos Werbung dafür, das wieder mehr gelesen wird. Es lohnt sich. Täglich werden wir Opfer von Manipulationen, laufend versucht irgendjemand, uns zu etwas zu bringen, was wir eigentlich gar nicht wollen. Robert Levine erklärt ebenso amüsant wie fundiert, wie die "große Verführung" funktioniert. Und das absolut geniale daran: Sie können die Inhalte ganz leicht übertragen, wenn Sie Mitarbeiter oder Seminarteilnehmer verführen möchten. Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen Frank Eric Stockmann

Dienstag, 20. April 2010

Emotionale Führung



Lesetip Emotionomics (Buch von Dan Hill / Illustration von Jürgen "Geier" Speh)

Ich steige heute gleich mal in das Kapitel 9 "Führungskräfte" ein. Wir haben gleich mal versucht, die Grafik in dem Buch auf Seite 407 zu visualisieren. Hauptgrund für emotionalen Widerstand von Mitarbeitern in Unternehmen ist: Frustration. Wenn Sie also vorher Ihre Mitarbeiter frustriert haben, werden Sie sie garantiert nicht mehr zum aktiven "Mitmachen" bewegen können. Und schon gar nicht unter Zwang. Sowohl als Führungskraft wie auch als Trainer - in diesem Kapitel erhalten Sie leicht verständliche Informationen und Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiterführung "emotionalisieren" können. Wichtiges Kapitel, denn Erfolg hat, wer Gefühlen wecken kann. Herzliche Grüsse Ihr Frank Eric Stockmann

Dienstag, 13. April 2010

Emotionomics - (Literaturtipp Nr. 2 für Führungskräfte und Trainer)



Emotionomics - (Literaturtipp Nr. 2 für Führungskräfte und Trainer)

Hallo Liebe Leser.

Heute jetzt der zweite Teil des Literaturtipp´s "Emotionomics" von Dan Hill

Im ersten Kapitel des Buches geht es um das Thema: "Warum Emotionen eine Rolle spielen". Eigentlich müsste man ja meinen, zu diesem Kapitel sei bereits alles geschrieben und jede Führungskraft weiß, wie man Emotionen wecken kann und somit Mitarbeiter und Kunden motivieren kann. Wie man jedoch der aktuellen "Change Management Studie 2010" von Capgemini Consulting entnehmen kann, ist dies nicht so. Wie man in dieser Studie auf Seite 21 nachlesen kann, basieren erfolgreiche Veränderungsprozesse auf dem vielbeschworenen "Mitnehmen der Menschen" (Mobilisierung und Commitment) sicher stellen.
Und das geht nur, man gelernt hat, emotional zu kommunizieren. Und dazu muss man wissen, wie das Gehirn funktioniert. Und genau das beschreibt Dan Hill im ersten Kapitel "Das neue mentale Modell". Meiner Meinung nach ist dieses Kapitel wirklich einfach geschrieben, so das man als Führungskraft ohne ein Fremdwörterbuch gut auskommt. Es werden auch viele Anregungen gegeben, wo man welche Informationen vertiefen kann. Da der Autor aus den USA kommt, fehlen leider die Literaturtipps aus dem deutschsprachigen Raum. Aber hier helfe ich gerne weiter und empfehle bei Bedarf das passende Buch auf Deutsch. Aber, das Buch Emotionomics ist auch gut ohne das Studium der Quellenverweise lesbar. Wie sagt Dan Hill doch so treffend: "Erfolg hat, wer Gefühle wecken kann". In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spass beim Lesen und anschließendem Umsetzen des Buches. Ihr Frank Eric Stockmann

Dienstag, 6. April 2010

Emotionomics (Literaturtip für Führungskräfte und Trainer)




Emotionomics - Erfolg hat, wer Gefühle weckt.

Wow, dieses Buch habe ich über Ostern regelrecht verschlungen. Und das lag nicht daran, das es nichts anderes zu Essen gegeben hat oder ich nichts anderes zu tun hatte, weil das Wetter schlecht gewesen ist. Das Buch ist einfach der Hammer. Leicht zu lesen und ohne viele Fachbegriffe erklärt der Autor Dan Hill, wie Firmen Ihre Kunden emotionaler ansprechen können. Es gibt ein spezielles Kapitel, das sich am Schluss nur mit Mitarbeiterführung beschäftigt. Über Seminare wird nicht explizit gesprochen, aber das Wissen aus dem Buch lässt sich spielend leicht auch auf Workshops und Trainings umsetzen. Und natürlich auch auf Meetings. Ich finde das Buch so spannend, das ich in den nächsten Posts das Buch Kapitel für Kapitel besprechen werde. Führungskräfte, die Emotionnomics lesen und umsetzen, haben einen ganz klaren Vorteil. Ihr Frank Eric Stockmann

Dienstag, 30. März 2010

Keine Zeit für Langeweile!




Keine Zeit für Langeweile.

Komme gerade von einem spannenden und zugleich mega-langweiligem Workshop zurück. Wollte meine Projektmanagement-Fähigkeiten verbessern und hatte mich auf einen 2-tägigen Workshop mit einem namhaften Referenten gefreut. Der Preis war hoch, aber als Schwabe dachte ich mir: "Was nichts kostet ist nichts wert und wenn der Workshop fast 3.000,00 Euro kostet, dann muss er ja auch super sein". Leider war dem nicht so, denn was nützt der beste Inhalt, wenn er langweilig präsentiert wird. Zwei Tage lange sind wir bombardiert worden mit einer Powerpoint-Schlacht und gnadenlosen Buchstabenwüsten, die in meinem Kopf nur für Verwirrung gesorgt hatten. Wer soll sich das alles nur merken? So war auch die Meinung der restlichen Teilnehmer. Schlechtes Handout (wahllos aus anderen Workshops zusammenkopiert) und Flipscharts im ganzen Seminarraum verteilt, die keinen roten Faden erkennen ließen. Schade eigentlich, was so viele Referenten sich alleine auf Ihre gute Ausstrahlung verlassen und vergessen, das die Präsentation auch spannend visuell aufbereitet werden muss. Manchmal frage ich mich, gegen diese Langweile nie ins Kino? Die Geschichten die dort erzählt werden, sind zwar immer die gleichen, aber sie werden immer zeitgemäß präsentiert. Vom Schwarzweiß-Film, über den Farbfilm, bis zum Dolbysurround-Tonfilm und jetzt aktuell Filme in 3D. Das begeistert doch viele. Schade das sich das noch nicht bei vielen Vortragsredner und Trainern rumgesprpchen hat, das das Gehirn am liebsten bewegte Bilder und wenige Worte mag. Warum liegst? Wer hat eine Meinung dazu? Braucht man heutzutage wirklich noch Flipcharts und einfach Cliparts? Ist es Bequemlichkeit? Freue mich auf viele Rückmeldungen. Herzliche Grüsse Frank Eric Stockmann

P.S. Das Biild entstand gleich nach dem Seminar und ist vom Illustrator Jürgen Speh. Die Idee war, eine Illustration zu entwickeln, die die Situation eines Trainers darstellen soll, der keine Zeit hat für die Vorbereitung, weil ihm der "Pleitegeier" bereits im Nacken sitzt.

Mittwoch, 17. März 2010

Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn (Lesetipp von Frank Eric Stockmann)




Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

Wenn Sie sich fragen: "Was hat denn so ein Titel mit Edutainment zu tun", dann sind Sie hier goldrichtig. Das neue Buch von Gerald Hüther ist ein Mutmachbuch, eingefahrene Gleise zu verlassen. Und damit sind wir doch wieder voll im Thema. Wenn man sich mal daran gewöhnt hat, das man als Mann beim Lesen des Buches laufend das Gefühl hat: "Ups, die sprechen ja über mich", dann findet man in diesem Buch sehr viele nützliche Tipps. Ganz besonders hat mir gefallen, das man laut Hüther weniger über Erkenntnisse, sonder mehr über positive Erfahrungen lernt. Das klingt jetzt nicht nach einer riesigen Neuheit, aber das muss es auch gar nicht sein. Wichtige Aussagen kann man nicht oft genug wiederholen. Trainer und Führungskräfte können zweifach von diesem Buch profitieren. Erstens: Naturwissenschaftliches Fachwissen über die Spezie "Männer" mit vielen Erklärungen, warum sie sich wie verhalten. Zweitens: Da die meistens Führungskräfte in Deutschland immer noch Männer sind, ist es als Trainer von großer Bedeutung zu verstehen, wie man Männer bei Veränderungsprozessen begleiten kann. Drittens: Lesen Sie dieses Buch, auch wenn Sie sich als Mann oft "ertappt" fühlen. Herzliche Grüsse Frank Eric Stockmann

Donnerstag, 4. März 2010

200 Best Illustrators Worldwide



200 Best Illustrators Worldwide

Hallo Trainer, Führungskräfte und alle anderen, die daran glauben, das ein Bild tausend Worte ersetzten kann. In diesem Buch, finden Sie garantiert viele Beispiele, die genau das beweisen. Jahr für Jahr bringt das "Lürzers Archive" eine Spezial-Ausgabe heraus, in dem die besten 200 Illustratoren Weltweit mit Ihren Arbeiten vorgestellt werden. Lassen Sie sich inspirieren, werden Sie kreativer und mutiger und gönnen Ihren Seminarteilnehmern einmal eine Pause von den langweiligen Powerpoint-Cliparts. Gute Illustrationen lösen Emotionen aus, schlechte Illustrationen langweilen. Schauen Sie sich bitte vor allem einmal die Illustration auf Seite 336 an. Hier geht es um das Thema Changemanagement. Das Beispiel kommt zwar aus der Werbung, wo traditionell viel Budget ausgegeben wird, aber es ist gut und löst Emotionen aus und regt zum Nachdenken an. Und darum geht es doch im Training. Nie war Kreativität für den Erfolg wichtiger als heute. Deshalb empfehle ich Ihnen heute, schauen Sie sich häufiger Magazine und Bücher aus der Werbeszene an. Hier bekommen Sie die besten Anregungen, wie man eigentliche langweilige Themen hoch emotional verpacken kann. In diesem Sinne Ihr Frank Eric Stockmann