Dienstag, 8. Juni 2010

Gregs Tagebuch 4 "Ich war´s nicht" von Jeff Kinney




Reading Is Fun / Edutainment is Fun

Besser geht´s wirklich nicht mehr. Platz 1 der Jugendbuchbestsellerliste! So würde ich gerne einmal ein Workshop-Manual für eine Ausbildungsabteilung aufbereiten. Das wäre Edutainment pur. So kämen die Informationen auch bei den Jugendlichen an, die heute nicht mehr lesen.

Herzliche Grüsse

Frank Eric Stockmann

Montag, 7. Juni 2010

Emotional Boosting von Hans-Georg Häusel




Die hohe Kunst der Kaufverführung

Obwohl wir gerade in den Medien wieder eine Diskussion zum Thema "Manipulation" mitverfolgen können, ist dies ein wichtiges Buch. Zielgruppe Führungskräfte, die Mitarbeiter und Kunden beeinflussen möchten. In dieser Buchbesprechung soll es aber nicht um die Frage gehen, ob "Beeinflussung" und "Manipulation" gut oder schlecht ist. Meinung Meinung nach lebt jeder davon, das er etwas verkauft. Und wenn es nur sich selbst ist oder die eigene Arbeitskraft. Und mir ist es immer noch lieber ich werde von Konzernen beeinflusst ein Produkt zu kaufen, als von Politikern. Von Produkten gibt es immer mehrere Hersteller und wenn mir eines nicht mehr gefällt kaufe ich ein anderes. Aber das ist ein anderes Thema. Warum mir das Buch von Häusel sehr gut gefällt ist, weil er sehr genau beschreibt, warum wir was kaufen und welche Motive dahinter stehen.

So gesehen sollten Führungskräfte versuchen, z.B. auch Veränderungsprozesse zu "verkaufen" anstelle wie Politiker darauf zu drängen, das dass jetzt eben zu tun ist. Denn eine Veränderung zu akzeptieren bedeutet noch lange nicht, diese Veränderung auch begeistert umzusetzen. Und schon gar nicht, wenn man selbst von dieser Veränderung "negativ" betroffen ist.

Kurzzusammenfassung des Buches: Wenn man die Motive der Zielgruppe kennt und sein "Produkt" trotzdem nicht zielgruppengerecht aufbereitet, ist man selbst schuld, wenn man weniger oder gar nicht verkauft. Und das hat wieder viel oder sogar alles mit EDUTAINMENT zu tun. Oder?

Finden Sie die motivgerechten Visualisierung für Ihre Themen und Ihre Botschaften und Inhalte lassen sich leichter verkaufen.
Probieren Sie´s aus.

Herzliche Grüsse

Frank Eric Stockmann

Mittwoch, 2. Juni 2010

Change Management Visualisieren




Visualisierung einer typischen Situation im Change-Management-Prozess!

Text: Frank Eric Stockmann
Illustration: Jürgen Speh
Kunde: Red Sales Curry Edutainment

Mittwoch, 26. Mai 2010

Emotionen! von Wolfgang Rost




Wenn Sie dieses Buch noch irgendwo finden: Sofort kaufen!

Das Buch von Wolfgang Rost ist ein wahres Feuerwerk an Edutainment-Beispielen. Auf der einen Seite ist es ein Lehrbuch, das sich spannend ließt und auf der anderen Seite ist es ein Nachschlagewerk rund um das Thema Emotionen. Aktuell dreht sich sehr viele Veränderungen um das Thema "Sparen" und "den Gürtel enger schnallen". Aber wie bringt man das seiner Zielgruppe motivierend bei? Ich selbst habe dafür auf Seite 339 viele Anregungen gefunden, um die Ängste die dabei aufkommen positiv zu visualisieren.

Herzliche Grüsse

F. E. W. Stockmann

Dienstag, 11. Mai 2010

Die Freiheit der Krokodile




Gestern war ich wieder bei einer Powerpoint-Schlacht. Ein hochkompetenter Redner langweilte mich und viele andere Zuhörer zu Tode. 60 Minuten Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Angstbewältigung und Krisenintervention beim Mobbing. Eigentlich ein sehr aktuelles und hochspannendes Thema. Der Redner hatte auch keine Fehler gemacht. Inhaltlich ist alles perfekt gewesen. Einziges Manko: Zu viele Informationen in zu kurzer Zeit. Die Folge davon war, das schon nach kurzer Zeit die Aufmerksamkeit der Zuhörer spürbar nachließ und sich Unruhe im Saal ausbreitete.

Als ich den Redner später am Abend beim Essen auf seine Präsentation angesprochen hatte, nickte er verständnisvoll und meinte: "Das höre ich öfters, aber als Professor von der Universität XY kann ich das Thema "Mobbing und Angst" nicht unterhaltsam präsentieren, sonst nehmen die Leute mich nicht ernst". Selten war ich so sprachlos wie nach diesem Kommentar.

Ein Beispiel wie es besser geht, finden Sie im Buch: "Die Freiheit der Krokodile" von Friedrich von Borries. Diese Geschichte bleibt noch lange in Erinnerung und regt zur Diskussion an. Und darum geht es doch.

Ihr

Frank Eric Stockmann

Dienstag, 4. Mai 2010

Edutainment & Flirten von Frank Eric Stockmann





Edutainment & Flirten von Frank Eric Stockmann / Illustration von Jürgen Speh

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden ein Seminar zum Thema "Flirten" halten wollen. Dann würden Sie sich bestimmt überlegen, wie Sie die Teilnehmer Ihres Seminars motivieren können, die Inhalte aus dem Seminar in der Praxis anzuwenden. Wenn Sie dann kurz über die Inhalten nachdenken, könnten Sie vielleicht zu dem Schluss kommen, das ein Großteil der "Erkenntnisse über das Flirten" sowohl Ihnen als auch den Teilnehmer bekannt ist. Diese so genannten Binsenweisheiten, werden deshalb bei Ihren Teilnehmern keine Emotionen auslösen. Außer vielleicht Ärger, weil Sie als Trainer die Erwartungshaltung der Teilnehmer nach etwas Neuem noch nicht befriedigt haben. Anschauliche Beispiele im Seminar sind natürlich immer beliebt. Was jedoch richtig gut ankommt, ist wenn Sie keine Buchstabenwüsten auf einem Flipchart oder in Powerpoint präsentieren, sondern nur Bilder oder Illustrationen. Und wenn schon unbedingt Buchstaben dabei sein müssen, dann bitte insgesamt nicht mehr als maximal 6 Wörter. Dafür um so mehr Illustrationen oder Bilder, die selbstverständlich nicht aus dem Netz "geklaut" sind, sondern von Ihnen selbst entwickelt worden sind; oder Sie haben Sie "produzieren" lassen. Ist zwar die teurere Variante, aber geht natürlich auch.

Edutainment - also Lerninhalte mit positiven Emotionen vermitteln - funktioniert mit vielen Medien. Am Beispiel mit dem "Flirt-Seminar" lässt sich das gut verdeutlichen. Mit der Illustration haben wir den Themen-Komplex "Unterschied zwischen Theorie und Praxis" sowie "Flirten kann man nicht aus Büchern lernen" versucht zu visualisieren.

Es gibt wohl kaum einen Seminarteilnehmer, der dieser Erkenntnis nicht zustimmen würde und vielleicht auch über die Illustration lachen würde. Und damit ist schon ein ganz wichtiger Ziel im Seminar erreicht: Durch die positiven Emotionen werden Ängste abgebaut und die Teilnehmer sind eher bereit, "mit-zu-diskutieren". Wie sind Ihre Erfahrungen hierzu? Haben Sie auch Beispiele, in denen emotionale Trainingsmedien geholfen haben, Seminarteilnehmer zu "emotionalisieren"

Herzliche Grüsse Ihr

Frank Eric Stockmann

Freitag, 30. April 2010

Die große Verführung (Lesetipp von Frank Eric Stockmann)




Die große Verführung - Autor Robert Levine

Der Präsident der "American Psychological Association" Philip Zimbardo hat über dieses Buch folgenden Satz geschrieben: "Ein wunderbares Buch - es wird unsere Denk- und Verhaltensweise in vielen Lebensbereichen verändern." Yes, dem kann ich nur zustimmen. Aber nur, wenn das Buch auch gelesen wird. Deshalb mache ich kostenlos Werbung für dieses Buch. Deshalb mache ich kostenlos Werbung dafür, das wieder mehr gelesen wird. Es lohnt sich. Täglich werden wir Opfer von Manipulationen, laufend versucht irgendjemand, uns zu etwas zu bringen, was wir eigentlich gar nicht wollen. Robert Levine erklärt ebenso amüsant wie fundiert, wie die "große Verführung" funktioniert. Und das absolut geniale daran: Sie können die Inhalte ganz leicht übertragen, wenn Sie Mitarbeiter oder Seminarteilnehmer verführen möchten. Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen Frank Eric Stockmann